Autor: Markus B

  • Als ich mal anders war

    Als ich mal anders war

    ‚What you see is what you get‘ arbeitet seit 2014 mit dem Residenzia Seniorenzentrum und erarbeitet professionelle Projekte, die zwischen Theater und Performance angesiedelt sind – immer mit Fokus auf dem künstlerischen Ergebnis unter Anwendung theaterpädagogischer Mittel. Zuletzt arbeitete die Gruppe meist für Kinder und Jugendliche als Zielgruppe und schuf so Raum für Generationenbegegnungen. Im Video ist das Projekt ‚Als ich mal anders war‘ zu sehen: eine Begegnungsperformance, bei der jeweils 3 bis 4 Kinder eine Kabine mit Fernsprecher betraten. Dort konnten sie Dinge aus der Kindheit der alten Menschen entdecken. Diese sprachen am anderen Ende der Leitung und erzählten Geschichten aus ihrer Kindheit.

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  • Mit der ganzen Familie ins Museum

    Mit der ganzen Familie ins Museum

    Das MPZ öffnet Familien generationsübergreifend Zugänge zu Kunst und Kultur. Gemeinsames Erleben, Begegnung, kulturelle Teilhabe stehen im Fokus – mit enger bedürfnisorientierter Zielgruppenfassung bis stark altersgemischter Gruppe.

    Beschreibung des Projekts:

    Mit seinen Angeboten für Familien öffnet das MPZ inhaltliche wie kreative Zugänge zu Kunst und Kultur. Die MuseumsZeit startete im April 2022 und spricht Menschen aus der Ukraine sowie andere Menschen mit und ohne Fluchterfahrung an. Sie können sich im Museum als geschütztem Raum gemeinsam austauschen, Alltagsprobleme hinter sich lassen, Freundschaften schließen, Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen. Kinder und Erwachsene sind bedarfsgerecht z. T. in altersgetrennten Gruppen aktiv.
    Bei Angeboten für Kinderreiche Familien soll hingegen explizit die Familie als Ganzes gesehen werden. Das gemeinsame Erleben, Erfahren und Kommunizieren stehen im Vordergrund. Mit passendem Sprachniveau und Praxissequenzen werden die unterschiedlichsten Interessen und Fertigkeiten der oft extrem heterogenen Altersstruktur zusammengeführt. Die verschiedensten Formate im Familienprogramm schaffen positive neue Erlebnisse und Erinnerungen, befördern Wohlbefinden und ermöglichen Kulturelle Teilhabe.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Im Sinne der Kulturellen Teilhabe sind Angebote für ganze Familien ein wichtiger Baustein für die Arbeit im Museum als Kultur- und Bildungsort. Exemplarisch kann anhand der MuseumsZeit und der Veranstaltungen für Kinderreiche Familien diskutiert werden, in welchen Kontexten der Kulturellen Bildung gemeinsames Erleben und Erfahren, wann und unter welchen Bedingungen aber eine altersgetrennte Arbeit sinnvoller ist. Nach welchen spezifischen Zielsetzungen können solche Formate ausgerichtet werden? Welche Methoden eigenen sich für das gemeinsame Erleben? Wo liegen spezifische Herausforderungen? Wie können mit solchen Angeboten auch Menschen erreicht werden, die sonst kaum an Kultur- und Museumsangeboten partizipieren?

    Ansprechpartner*innen:

    Ute Dietz

    Institution und Projektträger:

    Das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) ist eine Einrichtung des Freistaats Bayern und der Landes­hauptstadt München. Es konzipiert und realisiert analoge und digitale Vermittlungsprogramme für alle Altersgruppen in Museen und im Stadtraum und bietet Fortbildungen an. Es fungiert als Agentur für Vermittlung im Museum, berät Museen bei didaktischen Fragen und veröffentlicht Schriften zu Museen und zur Museumspädagogik.

    Programme für Familien werden beispielsweise über den Familienpass des Stadtjugendamts der Landeshauptstadt München oder in Kooperation mit einzelnen Museen angeboten. Die Veranstaltungen für Kinderreiche Familien werden in Kooperation mit dem Kolpingwerk LV Bayern e.V. veranstaltet und vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Das Format MuseumsZeit realisiert das MPZ auch in Kooperation mit Bayern liest e.V.

  • KÜR – KunstÜbungsRaum Milbertshofen

    KÜR – KunstÜbungsRaum Milbertshofen

    Mit KÜR gibt es einen Raum für junge Kunst und Kultur, einen Freiraum für junge kreative Menschen und einen offenen Kulturort für Alle.

    Beschreibung des Projekts:

    KÜR ist ein besonderer Ort – ein Raum für junge Kunst und Kultur, ein kreativer Freiraum für junge Künstler*innen in einer Stadt, wie München, in der bezahlbarer Wohnraum und geeignete Räumen für junge Kreative absolute Mangelware sind.
    Mit KÜR ist ein Raum entstanden, der einerseits jungen Menschen in einer Phase der beruflichen und persönlichen Orientierung kostenfreie Atelierplätze für Experimente und Entfaltung sowie Unterstützung auf dem Weg zur Professionalisierung bietet. Zugleich ist KÜR ein lebendiger und offener Kulturort, der allen Menschen zugänglich ist. Im Rahmen unseres vielfältigen Workshop-Programms und unseren generationenübergreifenden Formaten sprechen wir auch andere Altersgruppen, insbesondere aus der Nachbarschaft an. Wir fördern den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen. Wir setzen uns aktiv für ein positives Zusammenleben mit der Nachbarschaft und den Dialog zwischen allen Beteiligten ein.
    KÜR ist ein lebendiger Begegnungs- und Erfahrungsort im Viertel, der niederschwellig Zugang zur kulturellen und somit gesellschaftlichen Teilhabe schafft.

    Potenziale kultureller Bildung:

    KÜR kann exemplarisch für andere Anbieter*innen sein, da es auf innovative Weise den Mangel an Räumlichkeiten für unserer Zielgruppen angeht und gleichzeitig neue Konzepte der gemeinschaftlichen Nutzung erforscht und anwendet. Das KÜR stellt Atelierräume bereit und ermöglicht darüber hinaus die Nutzung einer Gemeinschaftsfläche für generationenübergreifende Formate verschiedener Art. Programme werden partizipativ konzipiert, sowohl mit den jungen Künstler*innen als auch mit Bürger*innen aus der Nachbarschaft.

    KunstÜbungsRaum ist ein Kooperationsprojekt von Stadteilarbeit e.V. und Kontrapunkt gGmbH/IMAL.

    Zusatzmaterialien:

    www.kuer-milbertshofen.de / Instagram: Kunstübungsraum Milbertshofen (@kunstuebungsraum)

    Ansprechpartner*innen:

    Projektkoordination KÜR: Marguerite Schieke (Stadtteilarbeit e.V.) & Katharina Zink (Kontrapunkt gGmbH/IMAL)

    Institution und Projektträger:

    Träger: „Stadtteilarbeit e.V.“ in Kooperation mit „Kontrapunkt gGmbH/IMAL“

    Stadtteilarbeit e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1984 als Träger- und Unterstützungsverein zur Förderung der sozialen Arbeit vor allem im Bereich des 11. Stadtbezirks Münchens, aber auch in der gesamten Region München tätig ist. Zweck des Vereins ist insbesondere die stadtteilbezogene und wohnortnahe Förderung und Durchführung sozial- und kulturpädagogischer sowie erwachsenenbildnerischer Arbeit mit dem Ziel eines besseren Zusammenlebens der Bürger*innen. Ziel ist die Umsetzung einer umfassenden Teilhabe und Teilnahme der Bürger*innen am gemeinschaftlichen und öffentlichen Leben der Stadtgesellschaft.

    Kontrapunkt gGmbH betreibt seit 1996 Projekte im Spannungsfeld Jugend, Kunst, Kultur. Die selbständige, kreative Auseinandersetzung im Sinne einer ästhetischen Erziehung, persönlicher Qualifikation und gesellschaftlicher Partizipation ist zentrales Element der altersübergreifenden und sozial-integrativen Arbeitsprozesse. Kontrapunkt gGmbH ist vor allem mit dem Projekt IMAL (International Munich Art Lab) aktiv und regional, überregional und international vernetzt.

    Gefördert von: Kulturreferat München und Bezirksausschuss 11

  • Let’s score tog@ther

    Let’s score tog@ther

    … war zwischen Januar und Juni 2023 ein hybrides Projekt zwischen vier Städten mit über 40 Menschen im Alter von 15-82 Jahren. Gefördert durch das Coronahilfsprogramm DISTANZEN des Dachverbandes Tanz Deutschland entwickelte Andrea Marton ein bewegtes Austauschformat:
    Gruppen teilten Bewegungseinladungen digital als Foto, Video, Text oder Post und Päckchen. Städteübergreifend wurden kreative Einladungen und Antworten geteilt.

    Beschreibung des Projekts:

    Je Stadt (München/Freiburg/Utrecht/Bayreuth) fanden sich jeweils 4-6 Menschen in einer Gruppe zusammen, jede Gruppe war im Austausch mit einer Gruppe einer anderen Stadt.
    Die Gruppen organisierten sich selbstständig, um gemeinsam Form und Inhalt eine Einladung zu formulieren /gestalten und diese an die Partnergruppe der anderen Stadt zu versenden. So wurde zum Beispiel in der einen Stadt etwas im Park gehört und grafisch in ein Bild übersetzt, während die andere Stadt daraus eine bewegte, choreografische Antwort entwickelt hat. Einladungen kamen aus Küchen, Trambahnen und Treppenhäusern…. Antworten wurden getanzt, gemalt, gefilmt oder als Audio, gesprochen, zerrissen, gekocht….
    Rhythmisierung und Austausch stadtintern wie auch städteübergreifend war nicht reglementiert, und wurde jeweils selbstständig zwischen den Teilnehmenden verhandelt. Ebenso die Form und der Kanal der Kommunikation.
    Auf der digitalen Plattform eines Padlets wurden alle Einladungen und Ergebnisse gesammelt und zugeordnet. (Dieses Padlet ist nun eine geöffnete aber kuratierte Plattform, mit der Einladung an alle zur Exploration und Erweiterung des Scores.)
    Alle zwei Wochen waren die Teilnehmenden eingeladen zu einem 90-minütigen digitalen Zoomaustausch, in dem neue Umsetzungsmöglichkeiten für Scores vorgestellt wurden, und anschließend ein inhaltlicher und organisatorischer Austausch zu dem laufenden Prozess miteinander statt fand.
    Potenziale kultureller Bildung:
    Dieses sehr offene Format, das sowohl zeitlich wie auch räumlich sehr viel Flexibilität anbietet, hat sich als ein Projekt der Vernetzung und des Dialogs entwickelt.
    Teilnehmende allen Alters waren eingeladen und konnten gruppenintern Termine und Themen miteinander verhandeln.
    Besonders interessant war rückwirkend für mich die Art und Weise, wie die Gruppen miteinander kommunizierten, gemeinsam zu Verabredungen und Lösungen kamen sowie ihren eigenen Rhythmus und ihre eigene Dialogform entwickelt haben; wie demokratisch oder auch in Rollenzuschreibungen das System Gruppe jeweils funktionierte.
    In dem dialogischen Arbeiten gab es keinerlei Festschreibung auf Tanz, Theater oder Text, Bild oder Objekt, drinnen oder draußen…., so dass es eine große Freiheit gab, als Gruppe gemeinsame Formen und Ausdrucksweisen zu entwickeln und zu verhandeln.
    Als lediglich impulsgebende Tanzschaffende war ich sehr erstaunt über den Prozess, der entsteht, wenn Menschen, die sich z. T. gar nicht kennen, miteinander über Kreativität in den Dialog gehen.
    Tatsächlich war ein großer Teil der Teilnehmenden Ü40, Jugendliche waren nur zwei dabei.
    Zusatzmaterialien:
    Ansprechpartner*in:
    Andrea Marton
    Institution und Projektträger:
    Freie Tanzschaffende aus München
    Gründung und Coleitung Fokus Tanz
    Tanz Inklusive!
    DanceOn60+
    Künstlerkollektiv moving_spaces
    Das Projekt wurde gefördert von DISTANZEN/ Dachverband Tanz Deutschland (DTD)/Neustart Kultur
  • Wo Worte wieder Wunder wirken – frei erzählte Geschichten, kultur- und generationsverbindend

    Wo Worte wieder Wunder wirken – frei erzählte Geschichten, kultur- und generationsverbindend

    Frei erzählte Geschichten für alle Generationen schaffen mit interaktiven Elementen Gemeinschaft: In Schulen, im öffentlichen Raum und in der Kreativwerkstatt Machwerk. Dort entsteht das generationsverbindende Format: StoryWerk – zusammen zuhören, gemeinsam gestalten

     

    Beschreibung des Projekts:

    Wo Worte wieder Wunder wirken – frei erzählte Geschichten, kultur- und generationsverbindend

    Unsere Angebote reichen von Aufführungen oder Workshops bis zu Aktionen im öffentlichen Raum. Dort erzählt Momo Heiß Losgeschichten oder sie ist gemeinsam mit Katharina Müller als die Geschichtenmacherinnen mit einem Handwagen voller Kreativmaterial unterwegs, um Passanten zum Lauschen und Werken zu inspirieren. Bei all diesen Aktionen machen wir auf das generations- und kulturverbindende StoryWerk „Zusammen zuhören – gemeinsam gestalten“ aufmerksam, das im Kreativatelier Machwerk stattfindet:

    StoryWerk
    Zusammen zuhören – gemeinsam gestalten

    Nach einem Geschichtenevent auf der Bühne ist das Publikum aus allen Generationen nach einer kurzweiligen Einweisung eingeladen, die gesamte Werkstatt zu nutzen, um zu dem Gehörten frei und mit Freude zu gestalten.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Geschichten, Märchen, Sagen, Schwänke und all die anderen Formen sind ursprünglich für alle Altersstufen erzählt worden. Früher wurden sie in verschiedensten Kulturkreisen beim gemeinsamen Spinnen, Weben oder anderen Handarbeiten sowie auf Festen oder Zusammenkünften aller Art erzählt. So eignen sich diese Geschichten immer noch bestens für altersgemischtes Publikum und kulturverbindende Projekte, wie sie die Storybox ebenfalls anstößt. In Verbindung mit anderen Künsten oder im Podcast AndereGedanken, der mit über 45.000 Klicks zu den größten deutschsprachigen Podcasts mit frei erzählten Geschichten gehört, geht die Storybox München damit alte und neue Wege, generationsverbindende Formate zu entwickeln. Sie bezieht neue Medien mit ein und ist beständig auf der Suche die alte Kunst des Erzählens neu mit anderen Künsten zu verweben und dabei Menschen zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, sei es handwerklich oder mit Sprache. Denn wir alle erzählen immerzu, das meint mindestens Momo Heiß: „Stell dir vor, dir passiert etwas Ungewöhnliches … was machst du? Du erzählst es ‚brühwarm‘ bei der nächsten Gelegenheit einer Freundin oder einem Freund! Genau aus dieser Kraft heraus werden auch Geschichten frei erzählt! Probiere es aus!“

    Zusatzmaterialien:

    Zum Podcast AndereGedanken, den StoryWerk Veranstaltungen (ab 2024), den NaturKunstKultur-Fahrradtouren, den Kunst&Kulturkonserven und vielen weiteren Formaten, schaut gerne auf dieser Webseite vorbei: www.storybox-muenchen.de

    Ansprechpartner*in:

    Momo Heiß

    Institution und Projektträger:

    Die Storybox München gUG verbindet frei erzählte Geschichten mit anderen Künsten und ist Trägerin des Projektes.
    Hier ein Auszug aus dem gemeinnützigen Zweck „Das Märchenerzählen ist 2016 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe aufgenommen worden. Einerseits birgt das Geschichtenerzählen einen kulturübergreifenden Geschichtenschatz, andererseits ist das freie Erzählen selbst wertvoll für jede Gemeinschaft. Die durch freies Erzählen geführten interkulturellen, integrativen und Mehrgenerationendialoge ermöglichen eine Auseinandersetzung mit verschiedensten Kulturen durch tradierte Geschichten und Mythen und das Vernetzen von Erzählungen weltweit.“

    Die Storybox München kooperiert mit dem Machwerk e.V.
    „Die Grundidee des Machwerks ist, künstlerisch Interessierten, Heimwerkern, Malern, Anfängern, Profis und Familien Raum zum Ausprobieren und Umsetzen ihrer Ideen zu bieten. Eine offene Atelierwerkstatt, in der jeder jederzeit kommen und sofort anfangen kann, künstlerisch zu arbeiten. Die technische Ausstattung reicht von Drehscheibe und Töpferofen über einen großen Vorrat an Leinwänden und Acrylfarben bis hin zu Druckmaschinen, Holzwerkzeug, Nähmaschinen, diversen Werkzeugen und Maschinen. Das Angebot an Workshops und Gruppenprojekten erstreckt sich im aktuellen Programm vom Malen über Graffiti und Upcycling bis hin zum Filzen, Batiken und zur Bildhauerei.“

  • Leselauftreff, Textadventures mit Twine und Pen and Paper – drei Projekte aus der Stadtbibliothek

    Leselauftreff, Textadventures mit Twine und Pen and Paper – drei Projekte aus der Stadtbibliothek

    Die Stadtbibliothek stellt drei Projekte vor, bei denen Teilnehmende im Austausch zwischen den Generationen auf sportlich, kreativ und spielerische Weise zusammenkommen und direkt von diesem Austausch profitieren.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Über den eigenen Tellerrand blicken, sich austauschen, den Medienkonsum reflektieren – und sich natürlich gegenseitig Tipps geben. Dies erwartet Teilnehmende bei unserem „Leselauftreff“, wo Joggen und Lesen miteinander verbunden wird. Das Tempo richtet sich an die langsamste Person und Mitarbeitende der MSB hält die Gespräche am Laufen, sodass jeder zu Wort kommt.

    Bei „Text-Adventures mit Twine“ kommen alle Altersgruppen zusammen, um gemeinschaftlich an Geschichten zu arbeiten und diese miteinander zu erstellen oder zu spielen. Der rege Austausch kann von fantastischen Abenteuern, über Geschichten aus der (oder für die) Kindheit bis hin zu einer Sammlung an Kochrezepten gehen. Teilnehmende erhalten zudem einen ersten Einblick in den Aufbau von guten Geschichten und Programmieren.

    „Pen and Paper“ sind Spiele, bei denen die Mitwirkenden fiktive Rollen einnehmen und gemeinsam durch Erzählen ein Abenteuer erleben. Leichter können unterschiedlichste Personen und Generationen nicht ins Gespräch kommen.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Die Medienausleihe bei der Münchner Stadtbibliothek ist vielen ein Begriff. Ergänzt wird diese durch diverse Veranstaltungsformate.
    Zu klassischen Veranstaltungsformaten wie Buchvorstellungen, Workshops zum kreativen Schreiben und Programmieren sind die Besucher*innen meist homogen aus der selben Altersgruppe.
    Mit diesen Veranstaltungen ist es uns gelungen, ein diverses Publikum zu gewinnen. Während an einer Buchvorstellung meist Frauen ab 60 teilnehmen, ist die Altersspanne im Leselauftreff von 18-68. Dafür wurden klassische Bibliotheksformate um neue Aspekte ergänzt oder neue Formate bewusst offen gestaltet. Allen drei Veranstaltungen liegt zu Grunde, dass sie nur durch aktive Teilnahme und im Austausch zwischen den Teilnehmer*innen funktionieren. Die Teilnehmer*innen profitieren zudem direkt und aktiv von den unterschiedlichen Erfahrungswerten und Sichtweisen der anderen.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/pen-paper https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen/details/text-adventures-mit-twine-20962 https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen/details/lese-lauftreff-18740

    Ansprechpartner*innen:

    Lukas Wähler, Barbara Plöckl, Melanie Ratjen

    Institution und Projektträger:

    Die Münchner Stadtbibliothek ist mit 3900 Veranstaltungen und Programmen, 2,2 Millionen Medien und über 3 Millionen Besuchen im Jahr die Kultureinrichtung mit der größten Breitenwirkung der Stadt München. Sie setzt Maßstäbe für innovative Programmarbeit und mediale Vielfalt, greift aktuelle Themen auf und trägt sie als Impuls in die Stadtgesellschaft. Mit ihrem breiten Netzwerk aus 25 Stadtbibliotheken, fünf Bücherbussen, der Juristischen Bibliothek, dem Literaturarchiv Monacensia im Hildebrandhaus, dem Medienmobil für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Krankenhausbibliotheken bietet sie eine solide Grundlage für soziale Teilhabe in der Stadt.

  • Digitale Hilfe + zusammen digital

    Digitale Hilfe + zusammen digital

    Digitale Hilfe ist ein kostenfreies Angebot für alle Münchner:innen, die Unterstützung in den Bereichen Internet und digitale Medien benötigen.
    Das Projekt zusammen digital ermöglicht 30 Kommunen im Freistaat, Theken zur Unterstützung von Bürger:innen in der digitalen Welt einzurichten. An den Beratungstheken werden Menschen mit keinen oder nur geringen Digitalkenntnissen unterstützt, ihre Fragen zu Internet, Smartphone oder Tablet zu klären.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Die „Digitale Hilfe“ ist ein Projekt des Medienzentrums München des JFF – Institut für Medienpädagogik in Kooperation mit dem KulturRaum München. Sie bietet kostenlose Unterstützung für Menschen mit Fragen rund um Computer, Tablet und Smartphone. Im Fokus steht die Förderung der digitalen Teilhabe. Das Angebot geht über reinen Technik-Support hinaus und bietet auch Austausch und Beratung in Bezug auf digitale Kommunikation und Kultur. Der Bedarf an solchen Unterstützungsmaßnahmen ist groß, da viele Menschen, unabhängig von ihrem Alter, Schwierigkeiten im Umgang mit dem Internet, digitalen Medien oder dem Versenden von E-Mails haben. Auch die Nutzung neuer Geräte und Funktionen erfordert regelmäßig Hilfestellung. Aus diesem Grund wurde die „Digitale Hilfe“ im Auftrag der Landeshauptstadt München ins Leben gerufen, um diesen Bedarf zu decken und allen Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern.

    zusammen digital ist ein bayernweites Angebot für Menschen, die Unterstützung in der digitalen Welt benötigen. Dabei geht es um Fragen zum Umgang und der Nutzung von Computer, Tablet oder Smartphone. Die Beratung findet regelmäßig an barrierearmen Theken statt. Diese Beratungstheken sollen für möglichst alle interessierten Personen barrierearm besuchbar sein. Zudem werden telefonische Beratungen angeboten. Die Angebote sind für die Nutzer:innen kostenfrei. Durchgeführt werden die Beratungen von jungen Menschen, die dafür von medienpädagogischen Fachkräften ausgebildet werden.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Digitale Technologien haben Einzug in alle Lebensbereiche gehalten. Deshalb ist digitale Teilhabe entscheidend für soziale Teilhabe. Viele Menschen fühlen sich durch diese Technologien überfordert. Manche fühlen sich sogar abgehängt und ausgeschlossen. Unser Ziel beider Projekte ist es, dass alle Interessierten diese Angebote gleichberechtigt und ihren Wünschen und Interessen entsprechend nutzen können. Die Medienkompetenz ist mittlerweile unabhängig, von Alter, Kultur, Bildung und sozioökonomischem Status ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Teilhabe. Daher sollen alle Personen unterstützt werden an der digitalen Welt teilzuhaben und diese mit Spaß und Sicherheit für sich zu nutzen. Diese Aspekte werden im Peer-to-Peer Ansatz (Digitale Hilfe) sowie generationsübergreifend (zusammen digital) aufgegriffen. Die Beratungstätigkeit ermöglicht dabei einen niederschwelligen Anlass für direkten, sozialen und altersunabhängigen Austausch, der über technische Fragestellungen hinaus geht und Einblicke in verschiedene Medienkulturen eröffnet.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.zusammen-digital.de https://digitalehilfe-muc.de/

    Ansprechpartner*innen:

    Benedikt Aigner

    Institution und Projektträger:

    Träger: JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

    Föderung & Partner:innen:
    Digitale Hilfe:
    Gefördert durch das IT-Referat und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
    Kooperationspartner: KulturRaum München e.V.

  • Community Arts „Ich bin – auch Du“

    Community Arts „Ich bin – auch Du“

    „Ich bin – auch Du“ ist ein Modellprojekt. Es lotet das innovative Konzept der Community Arts für kulturelle Inklusion durch künstlerisch-kulturelle Bildung aus. Künstler- und Kulturpädagog*innen, in der neueren Forschung „Facilitators“ (Möglichmacher*innen) genannt, bieten ein breites künstlerisches Spektrum an Workshops an. 

     

    Beschreibung des Projekts:

    Künstler- und Kulturpädagog*innen, „Facilitators“ (Möglichmacher*innen), genannt, bieten ein breites künstlerisches Spektrum an Workshops an, mit den Schwerpunkten Musik, Gesang, Songwriting, Bandcoaching, Performance, Schauspiel. Sie werden dabei unterstützt von (Sozial-)Pädagog*innen aus den kooperierenden Einrichtungen. Der Zugang zum Projekt ist nahezu schwellenlos und eröffnet eine generationenübergreifende Zusammenarbeit mit Menschen, die viel, wenig, kaum oder keine künstlerische Praxiserfahrungen haben. Es wird kein Thema vorgegeben, sondern aus den Erfahrungswelten der aktuell Teilnehmenden geschöpft, die in unterschiedlichen Workshop- und Präsentationsformen münden können.

    Das Projekt hat Prozesscharakter. Es versteht sich als Experiment mit dem Ziel, wie in einem Praxislaboratorium zu erkunden, unter welchen Rahmenbedingungen eine interkulturelle und generationsübergreifende kreative Zusammenarbeit – Community Arts – möglich ist.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Politisch stehen die demokratisch verfassten Gesellschaften vor der Aufgabe, der Polarisierung der Bürgerschaft und der Erosion von demokratischen Werten entgegenzutreten. Dabei wird der Kultur- und Bildungspolitik eine zentrale Rolle zugewiesen. Projekte der Community Arts beinhalten Chancen, mit neuen methodischen Ansätzen ein tolerantes Weltverständnis zu entwickeln.
    Das Projekt „Ich bin – auch Du“ zeigt exemplarisch, wie mit neuen Methoden, generationsübergreifend und interkulturell Menschen künstlerisch zusammenarbeiten und voneinander lernen können. Es findet modellhaft in einem Haus, dem Munich Center of Community Arts statt. Für die Kontaktaufnahme mit unterschiedlichen Zielgruppen kooperieren Projektträger*innen der Community Arts mit sozialen und pädagogischen Einrichtungen und schöpfen aus einem Pool von praxiserfahrenen oder ausgebildeten Facilitators aus verschiedenen künstlerischen Sparten. Für die Ausbildung von Möglichmacher*innen im Bereich Community Music und Community Dance gibt es seit kurzem wissenschaftliche Studiengänge.
    Im Idealfall steht ein Haus zur Verfügung, für Träger, die mit ihren Projekten und Netzwerken im Feld der Kulturellen Bildung den Workshop-Betrieb der Community Arts inhaltlich, personell und programmatisch umsetzen können. Als Synergieeffekte der Arbeit unter einem gemeinsamen Dach sind weitere generationen- und kulturübergreifende sowie peer-to-peer Kontakte zu beobachten, die intrinsisch neue Projekte anstoßen können. Das Modellprojekt richtet sich somit auch an Kommunen, entsprechende Orte nachhaltig in der Stadtgesellschaft zu etablieren.

    Zusatzmaterialien:

    www.community-arts.de, www.iakb.de/presse.html

    Ansprechpartner*innen:

    Tom Biburger, Kathleen Daniel

    Institution und Projektträger:

    IAKB
    Institut für Angewandte Kulturelle Bildung e.V.
    Munich Center of Community Arts, MUCCA
    c/o Haus MUCCA, 1. Stock
    Schwere-Reiter-Straße 2c, 80637 München
    vorstand@iakb.de, Tel +49.173.5130598

    www.community-arts.de, www.iakb.de, www.mucca.org
    www.iakb.de/mucca.html

    Nach §75 SGB VIII Freier Träger der Jugendhilfe

    Mitglied Münchner Trichter, MT, www.muenchner-trichter.de
    Mitglied Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern, KB!, www.lkb-by.de
    Mitglied Netzwerk Community Music, cmn, www.communitymusicnetzwerk.de
    Mitglied Netzwerk Freie Szene München, www.freiezenemuenchen.de
    Mitglied Labor München – Entwicklungsgemeinschaft Kreativquartier, www.kreativquartier-muenchen.de

    Förder- und Projektpartner*innen unter: www.community-arts.de

  • ZEITKAPSEL

    ZEITKAPSEL

    Die künstlerisch aufbereitete Telefonzelle wird für vier Monate zentral im öffentlichen Raum installiert, mit Brailleschrift, Rampe und Untertiteln versehen und ist dort tagsüber kostenfrei zugänglich. Über die Monate entstehen ein lebendiges Archiv und ein Ort des Dialogs, der die Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft schlägt. Digital erzählt, persönlich vermittelt.

     

    Beschreibung des Projekts: 

    Jede*r hat etwas zu erzählen, es braucht nur eine Plattform, die die Geschichten sichtbar macht: Der integrative, generationsübergreifende und prozessuale Charakter des Projekts ermöglicht es unterschiedlichsten Menschen durch ihr Mitwirken und ihre Beiträge die ZEITKAPSEL als einen Spiegel des Erinnerns, Zusammenlebens und der Utopie ständig zu verändern und schafft zahlreiche Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme.

    Idee ist, dass sich die Quartiersbewohner*innen als Besucher*innen und bei der Erstellung von Beiträgen mit ihrem Lebensraum auseinandersetzen und dabei dessen Wandel und soziale und kulturelle Vielfalt eigenständig entdecken. Darüber wird das Viertel als Identifikations-, Handlungs- und Gestaltungsraum begreifbar, Generationen begegnen sich, arbeiten auf Augenhöhe zusammen und tauschen Erfahrungen aus. Das Gefühl der Verbundenheit vermittelt. Die ZEITKAPSEL stärkt dadurch die Verantwortung für den eigenen Lebensraum und wirkt sich dank seines partizipativen Charakters aktivierend auf die Beteiligungskultur der Giesinger*innen aus. Kreative Potentiale werden stimuliert, (bisher unsichtbare) Menschen werden bestärkt und unterstützt. Hieraus kann viel erwachsen – Neugier, ein eigenes Projekt, Engagement oder einfach nur mehr Verständnis, Solidarität und Toleranz für andere Lebensrealitäten und Generationen…

    Potenzial kultureller Bildung:

    Die ZEITKAPSEL versteht sich als Plattform im Quartier, über die sich Menschen, Generationen und Disziplinen begegnen, miteinander in Kontakt kommen und von- und miteinander lernen. Der offene und niedrigschwellige Zugang zum Mitmachen (ob als Protagonist*in, Produzent*in von Beiträgen oder auch als Teil des Teams) eröffnet allen Generationen (von 3 bis 92 Jahren) die Möglichkeit, ihren Platz in dem Projekt zu finden — egal ob Nachbarskind, blinder Urgiesinger, Künstler*in, griechischer Rentner, ehemalige Sozialpädagogin, Pferdepfleger oder Soziologiestudentin.

    Schüler*innen und Studierende kommen in Kontakt mit den Geschichten älterer Generationen, spielerisch, zufällig oder ganz bewusst, indem sie Interviews führen. Alteingessene Nachbar*innen erfahren von Themen, Visionen und Wünschen jüngerer Generationen, von Visionen zur Stadtgestaltung für Menschen mit Demenz oder kommen mit experimentellen Videoanimationen junger Künstler*innen in Berührung. Und was uns sehr wichtig ist: Auch die Menschen zwischen 40 und 65, die bei Projekten der kulturellen Bildung oftmals nicht zur direkten Zielgruppe gehören fühlen sich angesprochen und werden eingebunden. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme, so auch zwischen Tür und Angel vor der Kapsel, bei begleitenden Vernissagen oder anderen Aktionen.

    Indem sich die Beteiligten und viele Bürger*innen mit dem Projekt identifizieren, wächst die Neugier aller auf die Erzählungen der anderen. Durch den zentralen Standort mitten unter den Menschen finden viele verschiedene Vorübergehende einen Zugang zu den Geschichten.

    Das projekteigene Vermittlungsteam, das aus Menschen verschiedener Generationen und Hintergründen besteht, und in vielen kleinen Satelliten (als sog. Stadtschreiber*in, Botschafter*in oder Reisebegleitung) das Projekt in das Viertel trägt, davon erzählt, Stimmen einfängt, weitere Mitmacher*innen gewinnt, zeigt beispielhaft, wie gelungene, aufsuchende Vermittlungsarbeit funktionieren kann. Hier bringt jede*r seine*ihre Persönlichkeit, individuelle Erfahrungen und Fähigkeiten ein. Die Kapsel ist ein Modell, das künftig in weitere Viertel wandern soll und auf unterschiedliche Art und Weise durchweg weiterentwickelt wird. Es gibt einiges, was wir speziell zum diesjährigen Thema im digitalen Praxisaustausch an relevanten Projekterfahrungen teilen können.

    Ansprechpartner*in:

    Miriam Worek

    Institution und Projektträger:

    Gefördert von:

    Kulturreferat, BA-17, BA-18, Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK)

    Unter dem Dach der Münchner Stiftung Kulturator

  • FUTUR III

    FUTUR III

    FUTUR III versteht sich als offener Kreativ-Denkraum, der durch die Perspektiven von Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen und deren dialogischen Austausch Zukunftsfragen künstlerisch behandelt. In spartenübergreifenden Kunstworkshops entsteht eine gemeinsame Zukunftsvision, ein Gemeinschaftskunstwerk.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Kunstprojekt FUTUR III bei little ART: Wenn drei Generationen miteinander die Zukunft gestalten

    Die gemeinnützige Organisation little ART vereint im Münchner Künstlerhaus drei Generationen. Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen kommen im Kunstprojekt FUTUR III zusammen, um gemeinsam Zukunftsfragen kreativ zu gestalten und in den Diskurs miteinander einzutreten. little ART schafft durch die Kreativ-Workshops eine offene, kreative Plattform der Generationen. Durch Denkanstöße aus unterschiedlichen Sparten wie z. B. Philosophie, Wissenschaft & Technik, Politik, Wirtschaft und Kunst entwickeln wir gemeinsam Lösungsansätze und positive Zukunftsbilder. Die gesammelten Gedanken und Ideen rund um das Kernthema: „Zukunft gemeinsam gestalten“ präsentieren WIR in künstlerischen Formen. Zukunft ist das, was WIR daraus machen.
    Das Kunstprojekt, bei dem Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen mit und ohne Behinderung mitmachen, findet im Münchner Künstlerhaus, in Altersheimen sowie in Bildungsstätten statt.

    Ziele:

    Das Projekt verfolgt das Ziel den intergenerativen Dialog mit Mitteln der Kunst und Kreativität zu fördern und die Strukturen hierfür zu schaffen:

    – einen kreativen Ansatz der Zukunftsgestaltung zu entwickeln und umzusetzen
    – wirkungsvolle Förderung der Inklusionsarbeit zu schaffen
    – die Struktur und das Konzept eines kreativen Thinktanks, eine Art Zukunftslabor aufzubauen, zu etablieren
    – Förderung der Zusammenarbeit von Akteur*innen (Strukturebene)
    – Schaffung positiver, konstruktiver Öffentlichkeit für das Thema

    Potenziale kultureller Bildung:

    little ART schafft mit dem Kunstprojekt FUTUR III eine intergenerative Plattform, eine Art Zukunftslabor, das alle Generationen vereint. FUTUR III unterläuft die klassische gesellschaftliche Erwartungshaltung, nach der Senior*innen ihre Erfahrungen und „Weisheiten“ mit Jugendlichen teilen, damit diese wiederum energisch eine neue Zukunft schaffen. Stattdessen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen gemeinsam auf Augenhöhe mit der Leitfrage „Wie sieht die gemeinsame Zukunft aus?“ und bringen dabei gleichermaßen ihre Erfahrungen und Ideen aktiv ein. Es geht hierbei nicht um die Suche nach der EINEN Antwort, sondern darum, eine gemeinsame Form zu finden, die ihre intergenerative Vision der Zukunft künstlerisch ausdrückt.
    Dieser Ansatz von little ART, der alle Generationen auf Augenhöhe vereint und spartenübergreifend mit Kunst, Wissenschaft, Literatur, Philosophie ein Zukunftslabor als Plattform und Thinktank etabliert, ist exemplarisch für andere Akteur*innen. Es sollen transsektorale Initiativen kollektiver, inklusiver Bildungsarbeit mit Akteur*innen aus dem gemeinnützigen Sektor als Ankerorganisationen entstehen.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.little-art.org Instagram: littleartorg

    Ansprechpartner*innen:

    Elena Janker, Nickolas Lübbers

    Institution und Projektträger:

    Über little ART e.V.
    Die im Münchner Künstlerhaus ansässige gemeinnützige Organisation little ART fördert die kulturelle, künstlerische, emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen von Kunstprojekten entsteht ein interdisziplinärer und interkultureller Dialog, der Menschen weltweit neue Wege zu einem respektvollen und friedlichen Miteinander aufzeigt.

    Monatlich betreut little ART nachhaltig 1.000 benachteiligte Kinder. Für sie ist die Teilnahme an den Kreativ-Workshops immer kostenfrei. Bis heute hat little ART über eine Million Kinder in Kunstprojekten erreicht, hunderte von Ausstellungen in Museen sowie Galerien bundes- und weltweit umgesetzt und im Jahr 2017 zwei Kunstbücher bei der Süddeutschen Zeitung Edition herausgegeben.

    little ART handelt als gemeinnütziger, eingetragener Verein ausschließlich auf Grundlage von Spendengeldern und Förderleistungen. little ART besteht aus einem Team von Kulturmanager*innen, einer Komminikationsiwsseschaftlerin, einem Betriebswirt, freiberuflichen Künstler*innen, Kunstpädagogen*innen und wird täglich von fünfzehn Ehrenamtlichen unterstützt. Der Verein verfügt über vier hauptamtliche und fünfzehn freiberufliche Mitarbeiter*innen.

    Weltweit arbeitet little ART mit über 250 Institutionen zusammen. Mit Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft konzipiert und realisiert little ART bewegende und aufmerksamkeitsstarke Kunstprojekte, die Kinder und Erwachsene berühren und inspirieren.