Zwischen Betonpalästen und Karossen tut sie sich auf: Die Straße. Oase. Sie ist das Zentrum einer künstlerischen Neubesiedlung, von der alles ausgeht und zu der alles zurückkommt. Unerschöpflich ist dieser agile Raum der ungeahnten Möglichkeiten: bewohnbare Skulpturen, künstlerische Gebilde, hier passiert Stadtverwandlung!
Kategorie: Demokratie aushandeln
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GESELLSCHAFTSRAUM
Der GESELLSCHAFTSRAUM, ein Ladengeschäft im Herzen von München, ist die Aktionsfläche von neuland & gestalten. Dort bieten wir innovative und leicht zugängliche Projekte und Veranstaltungen an und laden zu diesen alle Menschen ein, die sich eine konstruktive, reflektierte und kritische Auseinandersetzung mit unserer Demokratie wünschen.
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Europa-Sprechstunden
Seit Sommer 2021 bietet das Europe Direct München in fünf Stadtteilbibliotheken Europa-Sprechstunden an, um mit Bürger*innen zu Europa ins Gespräch zu kommen. Politische Bildung goes Kultureinrichtung…
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ankommen und bleiben – die Kreativität kennt keine Grenzen – Dawaj – mach mit
Das Projekt zeigt, wie mit Angeboten zur Förderung von Fantasie und Kreativität geflüchtete Menschen für das Mitmachen gewonnen werden können. Wichtige Grundlage dafür sind interkultureller Dialog und Austausch.
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Der Zaubergarten – Bilder-Theater-Stück nach einem Märchen aus Kasachstan
„Der Zaubergarten“ nach einem Märchen aus Kasachstan erzählt von Liebe und Freundschaft, von persönlicher Selbstermächtigung und dem Mut, gemeinschaftlich neue und ungewöhnliche Wege zu gehen. Auf Deutsch, Deutsch-Russisch oder Deutsch-Ukrainisch mit ein bis zwei Spieler*innen verstehen wir unsere Aufführungen mit moderiertem Gespräch und vertiefenden Workshops als Frieden-stiftendes Projekt; eine Inspiration für die eigene Gestaltungsmöglichkeit und erlebbare Resonanz im unmittelbaren Lebensumfeld.
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Atelier Regenbogen
Ursprünglich ein Angebot der bildenden Kunst für Patient*innen und Angehörige in Kinderkliniken, wird das Projekt mittlerweile auch für Teilnehmende mit Migrations- bzw. Fluchterfahrung angeboten. Freies Modellieren mit Ton.
Das Atelier Regenbogen bietet seit 20 Jahren Workshops „freies Modellieren mit Ton“ in Münchner Kinderkliniken an. Das Angebot ist kostenlos in Form eines offenen Ateliers auf verschiedenen Stationen und richtet sich ausdrücklich auch an die Angehörigen der Patient*innen. Studierende der Kunstakademie leiten die Workshops. Ziel ist es, die stationären Aufenthalte qualitativ zu bereichern, die Resilienz zu fördern, den Patient*innen Aufmerksamkeit und Zuwendung zu geben und die schöpferischen Potenziale zu wecken und nicht zuletzt die Feinmotorik zu üben.
Die positive Erfahrung mit dem internationalen Klientel der Kliniken hat uns angeregt auch im Kontext von Migration und Flucht tätig zu werden. Auch hier geht es um die Förderung der Resilienz und der Integration. Die Arbeit mit dem Material Ton ermöglicht einen leichten Einstieg, Sprachbarrieren behindern kaum die gegenseitige Inspiration in kleinen Gruppen.Potenziale kultureller Bildung:
Regelmäßige ganzjährige Angebote der bildenden Kunst sind in der prekären Verfassung der Kinderkliniken kein Luxus. Studierenden bietet sich hier eine wertvolle Gelegenheit, um Erfahrungen in einem Brennpunkt gesellschaftlicher Sorge zu machen. Dies gilt ebenso im Kontext von Flucht und Migration. Die bildende Kunst kommt hier niedrigschwellig in Austausch mit Gruppen aus heterogenen kulturellen und sozialen Schichten.
Zusatzmaterialien:
www.paidoulia.de
Ansprechpartner*innen:
Peter Tischler
Institution und Projektträger:
Träger ist der Verein PAIDOULIA e.V., der mit drei Münchner Kinderkliniken Kooperationsverträge hat. Auf Anregung des Kulturreferats der Landeshauptstadt seit 2020 formlose Zusammenarbeit mit der Sozialstation in der städtischen Wohnanlage Mainaustraße und seit kurzem mit GOROD GIK e.V. Angebot für ukrainische Flüchtlinge.
Wir finanzieren unser Angebot mit Unterstützung der Kulturreferate der Landeshauptstadt und des Bezirks Obb., der BuntStiftung München, der Beisheim Stiftung, der Theodor Triebenbacher Stiftung etc. -

Andere Lebenswelten kennenlernen – Fokus: Junges jüdisches Leben in Berlin
Wie bringen wir Neuköllner, Kreuzberger und Pankower Schüler*innen mit modernen jüdischen Lebenswelten in Kontakt? Und wie lassen wir sehr viele Menschen daran teilhaben, um eine nachhaltige Vernetzung unterschiedlichster Gruppen in der Stadtgesellschaft zu erreichen?
Ziel ist, live wie medial viele junge Menschen anzusprechen, um ein vielfältiges, modernes, heterogenes Bild von jüdischem Leben zu zeigen und Begegnungen attraktiv zu machen
