Kategorie: Get them!

  • Community Music-Orchester München

    Community Music-Orchester München

    Das Community Music-Orchester bietet jeden Montag ganz persönliche musikalische Erlebnisse für Groß und Klein. Es ist ein partizipatives, generationsübergreifendes, inklusives und diverses Musikprojekt. Da das Orchester ein niederschwelliges Angebot auch für weniger begüterte Menschen sein will, werden keine Teilnahmegebühren verlangt.

    Beschreibung des Projekts:

    Das Community Music-Orchester ist ein Orchester für alle. Zusammen mit Marja Burchard (Embryo) und Wolfi Schlick (Express Brass Band) können interessierte und neugierige Menschen die Welt der Geräusche und Töne entdecken und sich auf kreative Musikerlebnisse freuen: gemeinsam musizieren ohne musikalische Vorkenntnisse und Zwang, dafür aber mit ganz viel Spaß und Kreativität! Das Orchester ist eine Bereicherung für alle, die Zugang zu Musik suchen und gemeinsam Neues schaffen möchten.
    Ohne enge Bahnen, Zwang und Leistungsdruck möchte das Community Music-Orchester allen Menschen Zugang zu Musik ermöglichen. Klatschübungen mit verschiedenen Patterns stärken das Rhythmusgefühl, fördern den Gemeinschaftssinn und trainieren ganz natürlich die Konzentration. Maximale Kreativität und Spontaneität werden durch eigenes Komponieren und Weiterspinnen von Melodien und Rhythmen erreicht. Eintönigkeit? Fehlanzeige: Volkslieder, Spirituals, Bach-Choräle und selbst komponierte Stücke sorgen für Abwechslung. Die Mischung macht’s!

    Potenziale kultureller Bildung:

    Das Community Music Orchester besteht aus Mitspieler*innen vieler unterschiedlicher Provenienzen. Inklusion bezieht sich in diesem Miteinander nicht nur auf die Herkunft der Musiker*innen nach Ethnie, Geschlecht oder Alter, sondern auch auf die unterschiedlichsten Stufen instrumentaltechnischer Fertigkeit und Könnens. Es soll gerade nicht auf eine Zielgruppe hin gedacht sein, sondern für Menschen jeglichen Alters (von Kindern bis zu Senior*innen) einen Zugang zum gemeinsamen Musizieren ermöglichen.
    Wir glauben, dass es in München (und Deutschland) noch zu wenig Formationen nach dem Vorbild eines Ensembles aus der Prägung der Community Music gibt und denken, dass in unserer Stadt ein derartiges „offenes“ Ensemble, das weder eine Band noch ein Orchester, weder eine Blaskapelle noch ein Chor, sondern idealiter all dies sein kann – einen großen Mehrwert für Bürger*innen darstellt.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.koesk-muenchen.de/community-music-orchester/

    Ansprechpartner*innen:

    Marja Burchard, Wolfgang Schlick

    E-Mail:

    marjab@gmx.de; wolfischlick@gmx.de

    Institution und Projektträger:

    KJR (Kösk, Färberei),
    Kulturreferat München

  • KÜR – KunstÜbungsRaum Milbertshofen

    KÜR – KunstÜbungsRaum Milbertshofen

    Mit KÜR gibt es einen Raum für junge Kunst und Kultur, einen Freiraum für junge kreative Menschen und einen offenen Kulturort für Alle.

    Beschreibung des Projekts:

    KÜR ist ein besonderer Ort – ein Raum für junge Kunst und Kultur, ein kreativer Freiraum für junge Künstler*innen in einer Stadt, wie München, in der bezahlbarer Wohnraum und geeignete Räumen für junge Kreative absolute Mangelware sind.
    Mit KÜR ist ein Raum entstanden, der einerseits jungen Menschen in einer Phase der beruflichen und persönlichen Orientierung kostenfreie Atelierplätze für Experimente und Entfaltung sowie Unterstützung auf dem Weg zur Professionalisierung bietet. Zugleich ist KÜR ein lebendiger und offener Kulturort, der allen Menschen zugänglich ist. Im Rahmen unseres vielfältigen Workshop-Programms und unseren generationenübergreifenden Formaten sprechen wir auch andere Altersgruppen, insbesondere aus der Nachbarschaft an. Wir fördern den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen. Wir setzen uns aktiv für ein positives Zusammenleben mit der Nachbarschaft und den Dialog zwischen allen Beteiligten ein.
    KÜR ist ein lebendiger Begegnungs- und Erfahrungsort im Viertel, der niederschwellig Zugang zur kulturellen und somit gesellschaftlichen Teilhabe schafft.

    Potenziale kultureller Bildung:

    KÜR kann exemplarisch für andere Anbieter*innen sein, da es auf innovative Weise den Mangel an Räumlichkeiten für unserer Zielgruppen angeht und gleichzeitig neue Konzepte der gemeinschaftlichen Nutzung erforscht und anwendet. Das KÜR stellt Atelierräume bereit und ermöglicht darüber hinaus die Nutzung einer Gemeinschaftsfläche für generationenübergreifende Formate verschiedener Art. Programme werden partizipativ konzipiert, sowohl mit den jungen Künstler*innen als auch mit Bürger*innen aus der Nachbarschaft.

    KunstÜbungsRaum ist ein Kooperationsprojekt von Stadteilarbeit e.V. und Kontrapunkt gGmbH/IMAL.

    Zusatzmaterialien:

    www.kuer-milbertshofen.de / Instagram: Kunstübungsraum Milbertshofen (@kunstuebungsraum)

    Ansprechpartner*innen:

    Projektkoordination KÜR: Marguerite Schieke (Stadtteilarbeit e.V.) & Katharina Zink (Kontrapunkt gGmbH/IMAL)

    Institution und Projektträger:

    Träger: „Stadtteilarbeit e.V.“ in Kooperation mit „Kontrapunkt gGmbH/IMAL“

    Stadtteilarbeit e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1984 als Träger- und Unterstützungsverein zur Förderung der sozialen Arbeit vor allem im Bereich des 11. Stadtbezirks Münchens, aber auch in der gesamten Region München tätig ist. Zweck des Vereins ist insbesondere die stadtteilbezogene und wohnortnahe Förderung und Durchführung sozial- und kulturpädagogischer sowie erwachsenenbildnerischer Arbeit mit dem Ziel eines besseren Zusammenlebens der Bürger*innen. Ziel ist die Umsetzung einer umfassenden Teilhabe und Teilnahme der Bürger*innen am gemeinschaftlichen und öffentlichen Leben der Stadtgesellschaft.

    Kontrapunkt gGmbH betreibt seit 1996 Projekte im Spannungsfeld Jugend, Kunst, Kultur. Die selbständige, kreative Auseinandersetzung im Sinne einer ästhetischen Erziehung, persönlicher Qualifikation und gesellschaftlicher Partizipation ist zentrales Element der altersübergreifenden und sozial-integrativen Arbeitsprozesse. Kontrapunkt gGmbH ist vor allem mit dem Projekt IMAL (International Munich Art Lab) aktiv und regional, überregional und international vernetzt.

    Gefördert von: Kulturreferat München und Bezirksausschuss 11

  • Wo Worte wieder Wunder wirken – frei erzählte Geschichten, kultur- und generationsverbindend

    Wo Worte wieder Wunder wirken – frei erzählte Geschichten, kultur- und generationsverbindend

    Frei erzählte Geschichten für alle Generationen schaffen mit interaktiven Elementen Gemeinschaft: In Schulen, im öffentlichen Raum und in der Kreativwerkstatt Machwerk. Dort entsteht das generationsverbindende Format: StoryWerk – zusammen zuhören, gemeinsam gestalten

     

    Beschreibung des Projekts:

    Wo Worte wieder Wunder wirken – frei erzählte Geschichten, kultur- und generationsverbindend

    Unsere Angebote reichen von Aufführungen oder Workshops bis zu Aktionen im öffentlichen Raum. Dort erzählt Momo Heiß Losgeschichten oder sie ist gemeinsam mit Katharina Müller als die Geschichtenmacherinnen mit einem Handwagen voller Kreativmaterial unterwegs, um Passanten zum Lauschen und Werken zu inspirieren. Bei all diesen Aktionen machen wir auf das generations- und kulturverbindende StoryWerk „Zusammen zuhören – gemeinsam gestalten“ aufmerksam, das im Kreativatelier Machwerk stattfindet:

    StoryWerk
    Zusammen zuhören – gemeinsam gestalten

    Nach einem Geschichtenevent auf der Bühne ist das Publikum aus allen Generationen nach einer kurzweiligen Einweisung eingeladen, die gesamte Werkstatt zu nutzen, um zu dem Gehörten frei und mit Freude zu gestalten.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Geschichten, Märchen, Sagen, Schwänke und all die anderen Formen sind ursprünglich für alle Altersstufen erzählt worden. Früher wurden sie in verschiedensten Kulturkreisen beim gemeinsamen Spinnen, Weben oder anderen Handarbeiten sowie auf Festen oder Zusammenkünften aller Art erzählt. So eignen sich diese Geschichten immer noch bestens für altersgemischtes Publikum und kulturverbindende Projekte, wie sie die Storybox ebenfalls anstößt. In Verbindung mit anderen Künsten oder im Podcast AndereGedanken, der mit über 45.000 Klicks zu den größten deutschsprachigen Podcasts mit frei erzählten Geschichten gehört, geht die Storybox München damit alte und neue Wege, generationsverbindende Formate zu entwickeln. Sie bezieht neue Medien mit ein und ist beständig auf der Suche die alte Kunst des Erzählens neu mit anderen Künsten zu verweben und dabei Menschen zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, sei es handwerklich oder mit Sprache. Denn wir alle erzählen immerzu, das meint mindestens Momo Heiß: „Stell dir vor, dir passiert etwas Ungewöhnliches … was machst du? Du erzählst es ‚brühwarm‘ bei der nächsten Gelegenheit einer Freundin oder einem Freund! Genau aus dieser Kraft heraus werden auch Geschichten frei erzählt! Probiere es aus!“

    Zusatzmaterialien:

    Zum Podcast AndereGedanken, den StoryWerk Veranstaltungen (ab 2024), den NaturKunstKultur-Fahrradtouren, den Kunst&Kulturkonserven und vielen weiteren Formaten, schaut gerne auf dieser Webseite vorbei: www.storybox-muenchen.de

    Ansprechpartner*in:

    Momo Heiß

    Institution und Projektträger:

    Die Storybox München gUG verbindet frei erzählte Geschichten mit anderen Künsten und ist Trägerin des Projektes.
    Hier ein Auszug aus dem gemeinnützigen Zweck „Das Märchenerzählen ist 2016 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe aufgenommen worden. Einerseits birgt das Geschichtenerzählen einen kulturübergreifenden Geschichtenschatz, andererseits ist das freie Erzählen selbst wertvoll für jede Gemeinschaft. Die durch freies Erzählen geführten interkulturellen, integrativen und Mehrgenerationendialoge ermöglichen eine Auseinandersetzung mit verschiedensten Kulturen durch tradierte Geschichten und Mythen und das Vernetzen von Erzählungen weltweit.“

    Die Storybox München kooperiert mit dem Machwerk e.V.
    „Die Grundidee des Machwerks ist, künstlerisch Interessierten, Heimwerkern, Malern, Anfängern, Profis und Familien Raum zum Ausprobieren und Umsetzen ihrer Ideen zu bieten. Eine offene Atelierwerkstatt, in der jeder jederzeit kommen und sofort anfangen kann, künstlerisch zu arbeiten. Die technische Ausstattung reicht von Drehscheibe und Töpferofen über einen großen Vorrat an Leinwänden und Acrylfarben bis hin zu Druckmaschinen, Holzwerkzeug, Nähmaschinen, diversen Werkzeugen und Maschinen. Das Angebot an Workshops und Gruppenprojekten erstreckt sich im aktuellen Programm vom Malen über Graffiti und Upcycling bis hin zum Filzen, Batiken und zur Bildhauerei.“

  • Leselauftreff, Textadventures mit Twine und Pen and Paper – drei Projekte aus der Stadtbibliothek

    Leselauftreff, Textadventures mit Twine und Pen and Paper – drei Projekte aus der Stadtbibliothek

    Die Stadtbibliothek stellt drei Projekte vor, bei denen Teilnehmende im Austausch zwischen den Generationen auf sportlich, kreativ und spielerische Weise zusammenkommen und direkt von diesem Austausch profitieren.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Über den eigenen Tellerrand blicken, sich austauschen, den Medienkonsum reflektieren – und sich natürlich gegenseitig Tipps geben. Dies erwartet Teilnehmende bei unserem „Leselauftreff“, wo Joggen und Lesen miteinander verbunden wird. Das Tempo richtet sich an die langsamste Person und Mitarbeitende der MSB hält die Gespräche am Laufen, sodass jeder zu Wort kommt.

    Bei „Text-Adventures mit Twine“ kommen alle Altersgruppen zusammen, um gemeinschaftlich an Geschichten zu arbeiten und diese miteinander zu erstellen oder zu spielen. Der rege Austausch kann von fantastischen Abenteuern, über Geschichten aus der (oder für die) Kindheit bis hin zu einer Sammlung an Kochrezepten gehen. Teilnehmende erhalten zudem einen ersten Einblick in den Aufbau von guten Geschichten und Programmieren.

    „Pen and Paper“ sind Spiele, bei denen die Mitwirkenden fiktive Rollen einnehmen und gemeinsam durch Erzählen ein Abenteuer erleben. Leichter können unterschiedlichste Personen und Generationen nicht ins Gespräch kommen.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Die Medienausleihe bei der Münchner Stadtbibliothek ist vielen ein Begriff. Ergänzt wird diese durch diverse Veranstaltungsformate.
    Zu klassischen Veranstaltungsformaten wie Buchvorstellungen, Workshops zum kreativen Schreiben und Programmieren sind die Besucher*innen meist homogen aus der selben Altersgruppe.
    Mit diesen Veranstaltungen ist es uns gelungen, ein diverses Publikum zu gewinnen. Während an einer Buchvorstellung meist Frauen ab 60 teilnehmen, ist die Altersspanne im Leselauftreff von 18-68. Dafür wurden klassische Bibliotheksformate um neue Aspekte ergänzt oder neue Formate bewusst offen gestaltet. Allen drei Veranstaltungen liegt zu Grunde, dass sie nur durch aktive Teilnahme und im Austausch zwischen den Teilnehmer*innen funktionieren. Die Teilnehmer*innen profitieren zudem direkt und aktiv von den unterschiedlichen Erfahrungswerten und Sichtweisen der anderen.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/pen-paper https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen/details/text-adventures-mit-twine-20962 https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen/details/lese-lauftreff-18740

    Ansprechpartner*innen:

    Lukas Wähler, Barbara Plöckl, Melanie Ratjen

    Institution und Projektträger:

    Die Münchner Stadtbibliothek ist mit 3900 Veranstaltungen und Programmen, 2,2 Millionen Medien und über 3 Millionen Besuchen im Jahr die Kultureinrichtung mit der größten Breitenwirkung der Stadt München. Sie setzt Maßstäbe für innovative Programmarbeit und mediale Vielfalt, greift aktuelle Themen auf und trägt sie als Impuls in die Stadtgesellschaft. Mit ihrem breiten Netzwerk aus 25 Stadtbibliotheken, fünf Bücherbussen, der Juristischen Bibliothek, dem Literaturarchiv Monacensia im Hildebrandhaus, dem Medienmobil für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Krankenhausbibliotheken bietet sie eine solide Grundlage für soziale Teilhabe in der Stadt.

  • Digital und aktiv

    Digital und aktiv

    Um ältere Mitmenschen zu einer aktiven Teilhabe an unserer digitalen Gesellschaft zu befähigen, haben wir in unserem Projekt Anregungen zu einem kompetenten Umgang mit neuen Tools und Geräten geliefert. Dabei wurden unterschiedliche Facetten der alltäglichen Mediennutzung beleuchtet und insbesondere kreative Einsatzmöglichkeiten hervorgehoben.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Das Internet ist auch für ältere Mitmenschen zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags geworden: zur Kommunikation und Interaktion, für Erinnerungen und Entdeckungen, Auskünfte und Korrespondenz. Viele besitzen Rechner oder Smartphone, aber nicht alle können gut damit umgehen. Bei Einführungen mit den Kindern oder Enkeln werden meist nur die wichtigsten Grundlagen erklärt, gerade die kreativen Betätigungen kommen dabei oft zu kurz.
    Mit unserem Projekt haben wir unterschiedliche Facetten der alltäglichen Mediennutzung beleuchtet und insbesondere die kreativen Einsatzmöglichkeiten der digitalen Technik hervorgehoben. In Form unterschiedlicher Bausteine (Workshops & Kurse, Medienstammtische & Sprechstunden) wurden vielfältige kostenlose Angebote umgesetzt, um die Medienkompetenz der älteren User*innen zu erweitern.
    Das Projekt lief im Winter 2022/2023, fortlaufende Angebote für ältere Menschen sind unsere Mediensprechstunde in Großhadern und Angebote in Neuaubing/Westkreuz/Freiham.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Das Projekt schafft niedrigschwellige, kostenlose Angebote zur Medienkompetenzvermittlung für ältere Menschen, die von jungen Fachkräften oder Ehrenamtlichen unkompliziert umgesetzt werden können. Viele der benötigten Kenntnisse sind bei jüngeren Menschen wie selbstverständlich vorhanden und können unkompliziert vermittelt werden, für ältere Menschen stellen diese Erfahrungswerte jedoch eine wertvolle Ressource dar, um die eigenen Kenntnisse zu erweitern.
    Unsere Idee für eine Fortführung und Erweiterung dieses Projekts ist, die Vor-Ort-Veranstaltungen um kostenlose Online-Angebote zu erweitern, die orts- und zeitunabhängig verfügbar sind. In Erklärvideos, „frequently asked questions“-Foren und gamifizierten Angeboten können junge Erwachsene den älteren Menschen hilfreiche Informationen vermitteln. Diese Projektbausteine möchten wir zusammen mit der Cribster UG aus München realisieren (https://www.cribster.biz), die unter dem Titel „age of mobile“ bereits Ideen zur Seniorenmedienbildung entwickelt haben.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.studioimnetz.de/projekte/digital-aktiv/

    Ansprechpartner*innen:

    Björn Friedrich, Sonja di Vetta, Roman Schick

    E-Mail:

    friedrich@sin-net.de

    Institution und Projektträger:

    Die Angebote wurden realisiert von „SIN – Studio im Netz“ und fanden in Kooperation mit dem Alten- und Service-Zentrum Kleinhadern-Blumenau, dem Alten- und Service-Zentrum Aubing sowie dem BildungsLokal Neuaubing-Westkreuz statt.
    Das Projekt wurde gefördert vom Kulturreferat und dem Sozialreferat der Landeshauptstadt München.

  • GUNDER

    GUNDER

    Willst du zusammen mit anders-alterichen dich begegnen und ausprobieren im Spiel? Über Themen austauschen und sie umsetzen in performative Formate. GUNDER lädt ein zum treffen und ausprobieren.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Das „Gesprächshaus“ wurde 2020 ins Leben gerufen, zusammen mit dem ersten Lockdown von COVID . Das Ziel von „Gesprächshaus“ war und ist es, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern. Im Jahr 2020 fand ein Online-Treffen zwischen jungen und alten Menschen statt, bei dem sie sich gegenseitig dazu befragten, was Generation bedeuten kann und welche Themen sie beschäftigen.

    2021 wurde das „Gesprächshaus“ fortgesetzt und es fand ein Wochenendworkshop statt, bei dem junge und alte Menschen gemeinsam über die Zukunft und das Thema Erinnern und Festhalten oder Loslassen diskutierten. Wir haben einen Szenedialog entwickelt und dann umgesetzt.

    2022 wurde „Gesprächshaus“ als GUNDER gegründet und die Workshops wurden endlich Realität – live mit Musik, Tanz und Schauspiel zusammen. Ziel war es, über die Worte Armut und Reichtum zu sprechen und von dort aus konnten die Teilnehmer*innen eine eigene Szene entwickeln und wurden darin von einer Tänzerin, einem Musiker und einem Theaterpädagogen begleitet.

    2023 wird GUNDER als unabhängige Improvisationsworkshops weitergeführt.
    In 2024 wird GUNDER ein Projekt starten, um eine generationenübergreifende und transdisziplinäre gemeinsame Performance als „Materialschlacht“ zum Thema Konflikt und Friedensbewahrung zu entwickeln.
    Das Ziel von GUNDER ist es, Kunstdisziplinen und Generationen in einem spielerischen Format zusammenzubringen.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Gemeinsam im Hier und Jetzt, beschreibt, was GUNDER ist. Wir begegnen uns und können Zeit miteinander verbringen in einem Raum, den wir gemeinsam gestalten. Ernste Themen können spielerisch verarbeitet und diskutiert werden. Generationen, Themen, Ideen, Kulturen und Disziplinen treffen aufeinander und tauschen sich im Hier und Jetzt und über das Hier und Jetzt aus: Gemeinsam.

    Zusatzmaterialien:

    www.caitlinvandermaas.com

    Ansprechpartner*in:

    Caitlin van der Maas

    E-Mail:

    mail@caitlinvandermaas.com

    Institution und Projektträger:

    Caitlin van der Maas arbeitet seit 2015 als freie Regisseurin und Schriftstellerin für transdisziplinäres zeitgenössisches Musiktheater, oft mit lokalem Bezug oder für eine bestimmte Lokalität, in München. Im Januar 2020 spielte ihr Text und Musiktheater über Agenda Setting und den Ungarische Volksaufstand „Der Stille Dirigent“ im Kösk. Ihre Inszenierung über Kulturelle Aneignung in Popmusik und Online Identität, ‚Karl im ALL zu Hause‘, hat am 7. Oktober 2021 Premiere und spielt 2022, und 23. April 2023 ein Szenisches Konzert in dem MILLA Club, München. Als Duo Kaffee & Croissant macht van der Maas mit Dr. Katrin Diehl eine Lesung von Texten der Belarusischen Autorin Olga Prusak. Mit GUNDER setzt van der Maas ihr dreijähriges transgenerationelle Projekt fort.