Kategorie: Ehrenamt einbinden

  • Hallo Projekt

    Hallo Projekt

    Das Hallo Projekt ist eine soziale Initiative aus München. Es fördert den generationsübergreifenden und interkulturellen Austausch zwischen Seniorinnen und Einwanderinnen durch eine Win-Win-Situation für beide Gruppen.

    [su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=s3b63jslRDw“]

    Beschreibung des Projekts:

    Das Hallo Projekt ist eine im April 2018 entstandene Initiative, welche den generationsübergreifenden und interkulturellen Austausch zwischen Senior:innen und Einwander:innen fördert und aktiv dazu beiträgt, die Einsamkeit beider Gruppen gemeinsam zu überwinden.

    Das Projekt besteht aus drei Teilen: gemeinsamen Aktivitäten, einem Tandem-Programm und Community-Veranstaltungen für Einwanderer. Zu den gemeinsamen Aktivitäten zählen Spaziergänge sowie Spiel-, Kulturabende und Diskussionsrunden, wo sich beide Gruppen kennenlernen, austauschen und Vorurteile abbauen können. Um langfristige Beziehungen aufzubauen, werden beim Tandem-Programm jeweils ein Senior und ein Einwanderer, basierend auf gemeinsamen Interessen, Hobbys und ihrem Wohnort zusammengebracht, um ihre Deutsch- und Fremdsprachkenntnisse jeweils zu verbessern. Letztendlich bei den Veranstaltungen für Einwanderer lernen sich unsere Teilnehmer durch lockere und informelle Veranstaltungen kennenlernen, haben die Möglichkeiten sich auszutauschen, gegenseitig zu helfen und Freundschaften zu schließen.

    Durch diese Win-win-Situation wird nicht nur die Integration von Einwanderern und die aktive Teilnahme beider Gruppen an der Gesellschaft gefördert, sondern auch ein intergenerationelles und interkulturelles Miteinander geschafft.

    Potenziale Kultureller Bildung:

    Das Thema dieses Dialogforums ist genau das, was wir mit unserer Initiative, dem Das Hallo Projekt, erreichen. Wir bringen Generationen und Kulturen zusammen, um sich gegenseitig zu helfen.

    Zusatzmaterialien:

    https://halloprojekt.org/
    https://leb-bunt.org/

    Ausgezeichnete Projekte 2022:
    https://fairwandler-preis.org/
    https://www.deutschlandfunk.de/die-brueckenbauer-das-hallo-projekt-bringt-alte-und-zuwanderer-zusammen-dlf-2042677e-100.html
    https://civil-academy.b-b-e.de/reinschauen/erfolgsgeschichten/das-hallo-projekt/
    https://www.deutscher-engagementpreis.de/engagiertenfinder/engagiertendetails/4166-das-hallo-projekt

    Ansprechpartner*in für das Projekt:

    Lisi Brizuela

    Infos zur Institution / zum Projektträger; zur Förderung und Partner*innen:

    Leb Bunt e.V.

     

  • Kulturführerschein – Freiwilliges Engagement in der zweiten Lebenshälfte

    Kulturführerschein – Freiwilliges Engagement in der zweiten Lebenshälfte

    Sie möchten selbst aktiv werden und in die Münchner Kulturlandschaft eintauchen? Dann ist der Kulturführerschein etwas für Sie. Sie lernen Methoden und verschiedene Möglichkeiten des kulturellen Engagements kennen, um anderen zu vermitteln, was Sie selbst begeistert.

    Beschreibung des Projekts:

    Der Kurs „Kulturführerschein“ findet in einem Zeitraum von einem halben Jahr statt und ist in acht ganztägige Seminartage, begleitende mehrstündige Exkursionen und in drei ganztägige Praxistage aufgebaut. An den Seminartagen steigen die Teilnehmenden in verschiedene Kultur-Sparten wie Literatur, Musik, Museum ein und lernen Methoden kennen, um anderen zu vermitteln, was sie selbst begeistert. Im Kurs werden Ideen gesammelt, wie sich die Teilnehmenden durch das vielfältige kulturelle Angebot in München anregen lassen können. Zu jedem Seminartag gehört eine mehrstündige Exkursion, in ein Museum, ein Theater, eine Bibliothek u. a., wo die Teilnehmenden Menschen kennen lernen, die dort arbeiten und den Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Anschließend werden ein bis zwei kleine Veranstaltungen, im Team oder allein, geplant und mit einer fremden Gruppe durchgeführt. Dazu finden drei Tage zur Praxisberatung statt.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Das Ziel der Fortbildung „Kulturführerschein“ ist es Kultur vom Sockel zu holen, d. h. Menschen Zugänge zur Kultur auf niederschwelligen und kreative, Lust machende Weise zu ermöglichen, bei der subjektive und biografische Zugänge eine größere Rolle als das Fachwissen spielen. Da im Kurs Wege aufgezeigt werden, wie sich die Vielfalt des kulturellen Angebots für verschiedene Zielgruppen erschließen lässt, bieten sich während oder nach dem Kurs Projekte / Veranstaltungen an, die jung und alt zusammenführen. Absolventinnen und Absolventen des Kulturführerscheins sind in verschiedenen sozialen und kulturellen Institutionen / Projekten tätig, wie z. B. in Alten- und Service-Zentren, Kulturhäusern, Kirchengemeinden.

    Zusatzmaterialien:

    https://ebw-muenchen.de/kategorie/kulturfuehrerschein

    Ansprechpartner*innen:

    Melanie Sommer, Referentin für Erwachsenenbildung im Evangelischen Bildungswerk München

    E-Mail:

    melanie.sommer@ebw-muenchen.de

    Institution und  Projektträger:

    Das Evangelische Bildungswerk München e.V. (ebw) ist ein gemeinnütziger Verein und Dachverband für die evangelischen Gemeinden und Dienste im Dekanat München, um Bildung für Erwachsene zu fördern und zu unterstützen. Das ebw bietet Fortbildungen, Seminare und Projekte mit dem Schwerpunkt der Qualifizierung für ein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Bereichen. Die Fortbildung „Kulturführerschein“ wird vom Sozialreferat der Landeshauptstadt München gefördert.

  • Digitale Hilfe + zusammen digital

    Digitale Hilfe + zusammen digital

    Digitale Hilfe ist ein kostenfreies Angebot für alle Münchner:innen, die Unterstützung in den Bereichen Internet und digitale Medien benötigen.
    Das Projekt zusammen digital ermöglicht 30 Kommunen im Freistaat, Theken zur Unterstützung von Bürger:innen in der digitalen Welt einzurichten. An den Beratungstheken werden Menschen mit keinen oder nur geringen Digitalkenntnissen unterstützt, ihre Fragen zu Internet, Smartphone oder Tablet zu klären.

     

    Beschreibung des Projekts:

    Die „Digitale Hilfe“ ist ein Projekt des Medienzentrums München des JFF – Institut für Medienpädagogik in Kooperation mit dem KulturRaum München. Sie bietet kostenlose Unterstützung für Menschen mit Fragen rund um Computer, Tablet und Smartphone. Im Fokus steht die Förderung der digitalen Teilhabe. Das Angebot geht über reinen Technik-Support hinaus und bietet auch Austausch und Beratung in Bezug auf digitale Kommunikation und Kultur. Der Bedarf an solchen Unterstützungsmaßnahmen ist groß, da viele Menschen, unabhängig von ihrem Alter, Schwierigkeiten im Umgang mit dem Internet, digitalen Medien oder dem Versenden von E-Mails haben. Auch die Nutzung neuer Geräte und Funktionen erfordert regelmäßig Hilfestellung. Aus diesem Grund wurde die „Digitale Hilfe“ im Auftrag der Landeshauptstadt München ins Leben gerufen, um diesen Bedarf zu decken und allen Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern.

    zusammen digital ist ein bayernweites Angebot für Menschen, die Unterstützung in der digitalen Welt benötigen. Dabei geht es um Fragen zum Umgang und der Nutzung von Computer, Tablet oder Smartphone. Die Beratung findet regelmäßig an barrierearmen Theken statt. Diese Beratungstheken sollen für möglichst alle interessierten Personen barrierearm besuchbar sein. Zudem werden telefonische Beratungen angeboten. Die Angebote sind für die Nutzer:innen kostenfrei. Durchgeführt werden die Beratungen von jungen Menschen, die dafür von medienpädagogischen Fachkräften ausgebildet werden.

    Potenziale kultureller Bildung:

    Digitale Technologien haben Einzug in alle Lebensbereiche gehalten. Deshalb ist digitale Teilhabe entscheidend für soziale Teilhabe. Viele Menschen fühlen sich durch diese Technologien überfordert. Manche fühlen sich sogar abgehängt und ausgeschlossen. Unser Ziel beider Projekte ist es, dass alle Interessierten diese Angebote gleichberechtigt und ihren Wünschen und Interessen entsprechend nutzen können. Die Medienkompetenz ist mittlerweile unabhängig, von Alter, Kultur, Bildung und sozioökonomischem Status ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Teilhabe. Daher sollen alle Personen unterstützt werden an der digitalen Welt teilzuhaben und diese mit Spaß und Sicherheit für sich zu nutzen. Diese Aspekte werden im Peer-to-Peer Ansatz (Digitale Hilfe) sowie generationsübergreifend (zusammen digital) aufgegriffen. Die Beratungstätigkeit ermöglicht dabei einen niederschwelligen Anlass für direkten, sozialen und altersunabhängigen Austausch, der über technische Fragestellungen hinaus geht und Einblicke in verschiedene Medienkulturen eröffnet.

    Zusatzmaterialien:

    https://www.zusammen-digital.de https://digitalehilfe-muc.de/

    Ansprechpartner*innen:

    Benedikt Aigner

    Institution und Projektträger:

    Träger: JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

    Föderung & Partner:innen:
    Digitale Hilfe:
    Gefördert durch das IT-Referat und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
    Kooperationspartner: KulturRaum München e.V.

  • Eigenleben Café

    Eigenleben Café

    Raum für eigenleben – „Kultur, Kurse, Küche wie früher“ ist das Motto des  Cafés der Eigenlebenden. Das sind junge Leute von gestern, die ihren eigenen Laden schmeißen und dabei Menschen aller Generationen zusammenbringen – mitten im Münchner Univiertel!

    [su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=f1rXvMwLwRo“]

    Beschreibung des Projekts:

    eigenleben bringt Menschen zusammen, die auch nach getaner Arbeit kreativ, interessiert und engagiert sind. Die bewusst den Übergang in den Ruhestand gestalten und auch danach weiter machen, Neues lernen, Wissen teilen und Kontakte knüpfen wollen und die mit jungen Leuten in Austausch gehen möchten.
    Mit diesem Ziel haben wir 2017 das digitale Magazin eigenleben.jetzt ›› ins Leben gerufen. Hier wirken Best Ager mit einer Fülle ausgezeichneter Beiträge, Porträts, Denkanstöße mit und können sich in zahlreichen Online-Veranstaltungen des eigenleben.Clubs ›› auch virtuell vernetzen.
    Aber klar, nichts is(s)t schöner als im echten Leben zusammen zu sein. Deshalb gibt es jetzt den Raum für eigenleben mit Café mit guter Küche wie früher, netter Gesellschaft, kulturellen und informativen Veranstaltungen, Workshops und einer heißen Tasse »Tote Tante«.

    Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15 bis 22 Uhr, Samstag Veranstaltungen (s. eigenleben.events) und nach Absprache.

    Potenziale Kultureller Bildung:

    Der Raum für eigenleben ist außer Café und Speiselokal auch ein Raum für Workshops der Kulturellen Bildung. Was angeboten wird bestimmen all diejenigen, die sich als Eigenlebende engagieren möchten. Jede und jeder bringt ein, was er oder sie vermitteln möchte.
    Ob es gemeinsam Singen oder Handwerken ist, Workshops zur digitalen Teilhabe, Kunst- und Musikevents, Lesungen, Fremdsprachen sprechen oder Deutsch lernen – Hauptsache, unterschiedliche Menschen kommen zusammen, weil sie gemeinsame Interessen haben.
    Der Raum für eigenleben ist auch nutzbar für eigene Veranstaltungen oder für die Präsentation der eigenen Kunst, z.B. in Form von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen.
    Zusatzmaterialien:

    Raum für eigenleben: www.eigenleben.de
    Magazin: https://eigenleben.jetzt/
    Eigenleben Club: https://eigenleben.club
    Marli Bossert Stiftung e.V.: https://marli-bossert-stiftung.de/

    Ansprechpartnerin:

    Anne Bauer, anne@marli-bossert-stiftung.de oder anne@eigenleben.de

    Institution und Projektträger:

    Der Raum für eigenleben ist ein Gemeinschaftsprojekt der gemeinnützigen Organisationen eigenleben gGmbH und der Marli Bossert Stiftung e.V. Diese setzt sich dafür ein, dass Menschen im Alter ein wertvoller Teil der Gesellschaft bleiben, dass ihr Wissen nicht verloren geht und sie den Respekt und die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.